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ARD App für den Popo

Tach auch,

wenn es nicht gerade ein neuerer Film ist, meist ein internationaler oder us-amerikanischer, die meist online nicht ausgestrahlt werden, wei es wohl Konflikte mit irgendwelchen Rechten gibt, kann man die Livestreams vom ZDF gut am PC oder einer Smart TV Box gut teils in HD-Qualität anschauen. Schließlich bezahlt man auch dann Rundfunkgebühren, wenn man sonst kein Fernsehen über Kabel, Satellit oder DVB-T 2 anschauen möchte, weil man sich das Equipment sparen möchte. Der Player im ARD Online-Angebot ist dagegen, mit Verlaub, unter aller Sau!

Da macht man sich den Fernseher, weil älteres Modell, aber HD-fähig, mittels einer günstigen Smart-TV-Box wieder zu nutze, statt das er nur noch sinnlos an der Wand hängt. Man beschränkt sich sowieso darauf, öffentlich-rechtlich zu schauen, weil das Privatfernsehen nicht mehr zu gebrauchen ist.

Unterschichten TV oder Bertelsmannverarschungsfernsehen und wenn es dann doch mal einen besseren Film als FreeTV-Premiere zu sehen gibt, dann von Werbeunterbrechung zerklüftet. Einige pendeln ja schon den Klogang mit den Werbeblöcken ab, aber ich bekomme locker 120 Minuten problemlos hin. Ich kann auch ohne den Klogang es im Kino aushalten und wenn Popcorn alle, dann alle. So geht es mir auch mit der heimischen Chipstüte.

Im ZDF Onlineangebot funktioniert ein Stream, auch in HD, wenn man in HD sendet soweit hervorragend. In der ARD dagegen funktioniert es auch, aber dann mit Streifen auf dem Bild, mit Klötzchenbildung und wenn man einen Stream gerade geöffnet hat, bekommt der das Umschalten auf HD oft gar nicht hin und man muss den Stream noch zwei mal starten, bis es dann einigermaßen läuft. Ist echt für den Popo, lieber WDR, NDR, SWF, MDR, usw. Immerhin, die Gemeinschaftsprogramme wie 3sat, Phönix oder Arte kann man auch im ZDFonlineangebot finden und damit kompensieren, was die ARD nicht hinbekommt.

Es mag am PC direkt auf den Livestream zugegriffen noch ok sein, aber mit einer SmartTVbox ist es fast unerträglich.

Übrigens, wer auf das Horizion Angebot von Unitiymedia zugreifen kann, die App dafür in seinem Smartgedöns hat, der hat diese Probleme mit den Livestreams der ARD nicht. Aber das hat nunmal nicht jeder.

Was jeder berappen muss, sind die Rundfunkgebühren und da kann ich für mein Geld dann auch ein Onlineangebot, worauf ja auch die App zugreift, in qualitativ genauso hochwertiger Ausführung beanspruchen, wie beim ZDF. Die ARD sollte sich, was die App angeht, jedenfalls mal ein wenig vom ZDF abschauen. Ich habe auch außerhalb von Kabel, Satellit und Dvb-T2 ein Recht auf gut sehbare Qualität, erst recht wenn ich dafür etwas bezahlen muss.

Schönen Tach noch…

Tach auch,

7. April 2016

logisch, aus unserer freiheitlich demokratischen Sichtweise ist Erdogan doch eigentlich selber Schuld. Würden in Deutschland soviele Russen wie Türken leben, würden Deutsche Satiriker Putin genauso aufs Korn nehmen. Ist Satire eigentlich die einzige Kraft, mit der man solche Putins und Erdogans entlarven kann?

Erdogan wollte genauso die Türkische Verfassung ändern, wie Putin es für sich in Russland tat, damit seine Macht erhalten bleiben kann. Erst Regierungschef, dann Präsident mit Regierungschefmarionette und jetzt Alleinherscher Russlands? Unliebsame und gegenmeinungsauslösende Oppositionelle und Journalisten werden entweder umgebracht oder werden verhaftet und weggesperrt. Das ganze geht dann auch noch mit einem ziemlichen zweifelhaften Justizwesen einher.

Gut, es mag vielleicht aus unserer freiheitlich demokrtatischen Sichtweise auch etwas einäugig sein, auf andere Länder mit der Art Kritik zu schauen, doch wenn man sein Leben dann doch wesentlich näher an den Menschenrechten orientiert, wie wir in Deutschland zu leben gedenken, dann kann auch behauptet werden, wir sind ein erhebliches Stück weiter.

Erdogan kann niemand es ernsthaft abnehmen, das er unter dem Denkmantel des Terrorismus kritische Presseleute verhaften lässt. Spätestens seit den Vorfällen in 2013 um die Bebauung des Gezi-Parks und die Geschehnisse auf dem Taksim-Platz kann auch ein nicht unerhheblicher Teil der türkischen Bevölkerung Recep Tayyip Erdo?an nicht mehr vertrauen und das zu recht.

Betrachtet man hier unsere Mitbürger mit türkischen Wurzeln dann scheint es offentsichtlich, das diejenigen davon es eher mit unseren freiheitlich demokratischen Augen betrachten, die dem muslimischen Glauben nicht mehr so sehr nahe stehen, jedenfalls gebildeter sind und mit mehr Intellekt daher kommen.

Selbsreflektion sollte dabei möglich sein und das vermisst man bei vielen Erdogan-Anhängern leider genauso, wie dann doch eine hintergründigere Sichtweise ohne irgendeinen Glauben dabei. Doch genau dieser Umstand unterscheidet dann die Putinwähler von denen Erdogans, es sind kaum Muslime, wenn überhaupt.

Was das Christentum durch Reformation und zulassen von Erkenntnissen fortschrittlicher machte und es auch zulies, gänzlich vom Glauben abzukommen und trotzdem für sich Werte von Ethik und Moral zu finden, die mit Glaubenswerten verglichen werden können und ein gutes Zusammenleben in Freiheit und Demokratrie garantieren können, ohne einem Glauben zu fröhnen, schafften die Muslime bisher nicht. Im Gegenteil, in ihrer Gänze liessen sie Extreme zu, wie Terrorismus, der sich auf Muslimischen Glauben begründet, aber doch nichts mit ihm zu tun hat.

Recep Tayyip Erdo?an ist ein Machtmensch, der gerne seine Macht demonstriert und erhalten möchte, statt das er ein gewählter Politiker ist, der im Sinne seiner Wähler ein Land voran, statt zurückführen sollte. Erst der Türkische Wirtschaftsaufschwung, dann der politische Rückschritt. Doch lieber hält er es eben wie Putin in Russland und das macht ihn gefährlich. Das jetzt sogar sich Angela Merkel schützend vor ihn stellt, weil ein Herr Böhmermann vom ZDF durch ein Gedicht den Leuten von Extra3 vom NDR noch eins draufsetzen wollte, kann auch ein Fettnapf für Merkel bedeuten.

Vielleicht hat Böhmermann übertrieben und es nicht bei Satire belassen, aber zweifelhafte ausländische Politiker, wie Recep Tayyip Erdo?an, die in den USA in einem Interview beteuern, nichts gegen freie Meinungsäusserung und freien Jouranlismus zu haben, aber dann in den USA Demonstranten und Reporter verprügeln lässt, weil sie vielleicht gut als Terroristen verunglimpft werden können, da braucht sich dann ein Erdogan nicht wundern, wenn sogar die freiheitsliebenden Amerikaner Erdogan kritisieren und selbst Obama vor Erdogans wirken in der Türkei den Zeigefinger hebt.

Es ist gut wenn wenigstens die Deutsche Satire noch Steine ins rollen bringt und ausländische Politiker sich dann lächerlich machen, wenn sie eigentlich längst entlarvt sind.

Schönen Tach noch…

Tach auch,

4. Februar 2016

da macht doch die ARD tatsächlich in einer Meldung zu den Hartz IV-Verschlimmbesserungsgesetzen, die als Rechtsvereinfachungen dann doch weitere Entrechtungen für Erwerbslose Bürger bedeuten, tolle Propaganda für Frau Nahles und ihr Ministerium. So schraubt die SPD weiter an niedrigen Wahlbeteiligungen und weiter für schlechte Wahlergebnisse seit Einführung der sogenannten Hart IV-Gesetzgebung.

Die ARD Tagesschau glaubt wohl tatsächlich den Ausführungen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, dass das Ganze lediglich rechtsvereinfachenden Charakter habe und auch dafür diene, dem Ansturm erwerbsloser Flüchtlinge gewachsen zu sein. Dabei trifft es eben nicht nur Flüchtlinge, sondern alle Erwerbslosen. So soll in Teilen die aktuelle Rechtsspechung des Bundessozialgerichts untergraben werden und somit vestärkt Druck auf die Erwerbslsen ausgeübt werden. Schließlich sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich und da werden dann alleine aus dem Grund sicherlich keine Unterschiede gemacht werden. Für die Opposition wurden mal gerade 4 Zeilen benötigt, die ihre Finger in die richtigen offenen Wunden des Hartz IV-System legen.

Einer muss es wissen, denn er kennt sich aus: Harald Thomé, Fachreferent für Arbeitslosen- und Sozialrecht aus Wuppertal. Er schreibt in seinem neuesten Newsletter:

Die Regierungspropaganda beginnt zu laufen, das 9. SGB II-ÄndG wird nun „Entbürokratisierung“ des Hartz IV Gesetztes genannt, mal gucken ob es noch den Arbeitstitel „SGB II – Entbürokratisierungsgesetz“ erhält. Tatsächlich ist es aber in weiten Teilen ein das SGB II-Recht Verschärfungsgesetz. In einer Vielzahl von Stellen soll BSG –Rechtsprechung ausgehebelt werden, vom Bundesverfassungsgericht geforderte Änderungen werden nicht umgesetzt, in einer Reihe von Punkten soll durch spezielle Regelungen das allgemeine Sozialrecht für SGB II’er als nicht anzuwendendes Recht erklärt werden.

Daher der Hinweis: es handelt sich nicht um ein Entbürokratisierungsgesetz, sondern um ein Gesetz mit dem das Sonder- und Entrechtungsrecht von SGB II’lern weiter verfeinert und ausgebaut werden soll. Daher empfehle ich nochmal einen Blick auf die Tacheles Fachstellungnahme in der wir das weitgehend ausgearbeitet haben, diese gibt es hier: http://tacheles-sozialhilfe.de/fa/redakteur/Aus_der_Gesetzgebung/Fachstellungnahme_9._SGB_II-AEndG_V_-_12.11.2015__End.pdf Hier ist nun der Kabinettsentwurf zum SGB II-ÄndG: http://tacheles-sozialhilfe.de/fa/redakteur/Aktuelles/2016-02-03_Kabinett_BMAS_SGB_II_Rechtsvereinfachung.pdf

So langsam sollte man sich nicht mehr einfach schämen, weil man durch diese Erwerbslosenabsicherung, die keine ist und nie eine vernünftige Lösung dafür war, abgehängt ist, sondern so langsam sollte sich jeder Betroffene, selbst die zu Hungerlöhnen arbeiten gehen, um des Arbeiten willens und aufstocken müssen, jener Unmut breit machen, der alle dann endlich enger zusammenrücken lässt, solidarisch werden lässt und endlich für seine Bürgerrechte auch als Erwerbsloser auf die Straße geht.

Aber da kommt die Propagandamaschinerie zum Thema Flüchtlinge gerade recht, um das ganze so zu verkaufen, das man es der Flüchtlinge wegen machen muss, sonst könne es bei der Bearbeitung von Anträgen womöglich zu Verspätungen kommen. Lieber legt man es drauf an, durch genau diese Politik die Menschen zu Parteien oder Vereinigungen wie AfD oder Pegida zu treiben, weil sie sich auch noch durch Fehlinformationen und fehlenden Intellekt, gepaart mit falscher Propaganda verleiten lassen und sich ihr eigenes wirres Zeug zusammenreimen. Nein!

Das ganze System krankt schon seit Jahren darunter, das zu wenig Personal und dazu in Schnellverfahren ausgebildet und oft inkompetent, ohne Rechtsgrundlagen ihres Handelns benennen zu können, vorhanden ist. Sicherlich hat es auch nichts mit Hetze zu tun, wenn man feststellen muss, das angesichts des erwarteten Ansturms auf die Jobcenter das Geld vorhanden ist, den Jahre alten Personalnotstand zu verringern. Außerdem wurden über die letzten Jahre die Gelder für Fortbildung zurückgefahren, was insbesondere dazu beitrug, das statt vorhandene Erwerbslose in Arbeit zu bringen, verstärkt für zugewanderte Arbeitskräfte geworben wurde und als Fachkräftemangel deklariert wird. Der mag zwar bei höheren Qualifikationen durchaus vorhanden sein, allerdings wurden über die letzten Jahre auch viele ausgebildete Handwerker branchenfremd beschäftigt, um dadurch die Löhne zu senken, weil die Menschen fortan als ungelernt gelten, statt ausgildete Handwerker auf neueste Stände der Technik zu bringen. Heute schreien die Handwerkerschaften nach den fehlenden Fachkräften.

Wann lernt die Politik aus ihren Fehlern, das nicht immer die Vorschläge aus der Wirtschaft das non plus ultra für die Allgemeinheit ist? Geld regiert nur dann, wenn es sich die ärmer werdende Gesellschaft gefallen lässt!

Schönen Tach noch….

Tach auch,

15. November 2015

nein, das hat Albrecht Müller mit seinen Nachdenkseiten nun wirklich nicht verdient! In der NDR-Sendung Zapp werden die Nachdenkseiten mit esoterischen und rechtsextremen Internetseiten in einen Topf geworfen und damit diskreditiert und verunglimpft. Albrecht Müller hatte damals die Verantwortung für den Wahlkampf von Willy Brandt und stemmt sich seit längerem mit den Nachdenkseiten gegen den Mainstreampressemüll.Auch Netzfrauen.org wurden so verunglimpft.

Marlene Hilsenrath hat in ihrem Blog ausführlich über diese Manipulation berichtet und ich möchte hiermit darauf hinweisen, was sie zum Thema Lügenpresse sonst schreibt.

Hier eine Sequenz der Zapp-Sendung:

Da werden die Nachdenkseiten und Netzfrauen.org in einen medienkritischen Topf mit Kopp Verlag oder Junge Freiheit geworfen, die eher rechten Schmutz verbreiten oder mit irgendwelchen esoterischen Seiten verglichen. Diesen ganzen Seiten folgen z. B. eher die verwirrten von PEGIDA und da gehören die Nachdenkenseiten oder auch netzfrauen.org nun wahrlich nicht dazu. Pfui NDR, so darf man einfach nicht manipulieren!

Schönen Tach noch…

Tach auch,

15. November 2015

klar, wie so vieles ist auch Musik eine Sache des persönliches Geschmacks. Trotzdem ist man besonders dann auf eine besonders vielfältige Musikmischung eingestellt, wenn man eine Partyveranstaltung besucht. Der Name „Disko“ scheint ja out, auch wenn die Locations sich kaum verändert haben, so haben sich wohl die DJs und DJanes, also die Leute, die früher mal die Plattenaufleger waren auch geändert. Allerdings nicht immer zum besten.

Wir schreiben das Zeitalter der David Guettas, Felix Jaehns und der Kalkbrenners und wie sie alle heißen, ob nun die genannten innerhalb einer Musikrichtungsgruppierung in Frage gestellt sind wegen ihres vermeintlichen Mainstreamstils sei dahin gestellt, jedenfalls gehören solche Leute zu den Großen der Branche. Wer sie buchen möchte, gehört sicherlich auch nicht zu Veranstaltern eines Frauenschwoofs oder einer rosa Party für Minderheiten, bei dem auch mal schon 1000 Besucher aufschlagen können.

Ich kann nur für letztere Veranstaltungen meine Meinung schreiben, denn auf Heteroveranstaltungen war ich sehr sehr lange nicht mehr. Auch habe ich gefühlte 10 Jahre bis zum Sommer 2015 gar keine solchen Events mehr besucht und so fehlt mir der Augenblick, in dem sich vieles zu wandeln schien, vom Gang zur Disko oder Disco bis hin zum Eventbesuch oder zum Besuch einer Partyveranstaltung.

Was eben heute genauso, wie damals gebraucht wird ist ein DJ oder eine DJane. Letztere gibt es inzwischen auch wesentlich häufiger und beschränkt sich nicht nur auf Djane Maruscha, von der man allerdings auch nichts mehr hört. Es gibt nun jedes Wochenende Land auf Land ab zig Veranstaltungen und die wenigsten finden mit einem Top DJ statt oder sollte man sagen Abmischer?

Ich habe jetzt nach diversen Veranstaltungsbesuchen mit immer anderen DJs den Eindruck gewonnen, das selbst der letzte Provinz-DJ zu vielen selbsgemischten Kram vorführt. Leider verzerrt das die originalen Songs bis zur Verstümmelung und einer kurzen Textpassage viel zu sehr und zwischen den Songs, bei völlig unpassenden Anfangsselbstmischungen gelingen dann die Übergänge von einem Song zum anderen nicht mehr.

Schlimmer noch, es geht völlig eine Sensibilität und damit Flexibilität dann verloren, wenn auf den Laptops der DJs und DJanes nur noch eigener Mix enthalten ist und sie auf die Stimmungslage auf den Dancefloors gar nicht mehr reagieren können. Vielleicht ist es das noch nicht mal und sie sind mittlerweile ignorant und reagieren deswegen nicht auf Herumstehende auf der Tanzfläche und interpretieren Albernheiten jüngerer Eventbesucher als Stimmungsbarometer.

Man hat den Eindruck gewonnen, das heute die Leute, die für die Musik zuständig sind, sich eher als Künstler, denn als Dienstleister verstehen. Leider sind sie nunmal keine Kalkbrenners, Guettas oder Jaehns, sondern sollten sich bis auf die Originale lieber auf deren Gemischtes beschränken, statt zu versuchen, die Songs bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln. Es ist frustrierend und wirkliche ausgelassene Stimmung auf solch einer Veranstaltung, die man früher Disko nannte, kommt gar nicht erst auf. Die eigentliche Bitterkeit kommt besonders dann auf, wenn den Leuten keine andere Wahl mehr bleibt, als nur auf Boom Boom Boom zu hören, als auf das, was einen Song sonst noch ausmachen sollte und durchaus auch auf Events wahrnehmbar sein sollte.

Gerade auf solchen Events für Minderheiten, wie z. B. schwulen oder lesbischen Parties ist auch oftmals ein krasses Altersgemisch unter den Besuchern. Da ist von 18 bis 60 alles vertreten und vergessen wird, alle musikalisch mitzunehmen. Leider ist für einige Altersbereiche zu heftiger Electropop oder hardcore Hiphop nicht die Wahl, wobei auch teilweise Helene Fischer das andere fehlerhafte Ende der Kette musikalisch guten Mixes ist.

Da gibt es von diversen DJ-Größen gute Mixes in den aktuellen Charts, teils von 80er und 90er Jahre Songs, Originale Songs aus der Zeit die wirkliche Partystimmung auch unter Jüngeren immer wieder gut befeuern, gepaart mit aktuellen Sachen und das funktioniert doch immer wieder und jeder fühlt sich während einer Partynacht bedient und bester Stimmung, auch wenn viele ihren doch so anderen persönlichen Geschmack haben.

Bitte bitte bitte liebe DJane und DJs dieser Nation in der Provinz, seit lieber keine Künstler sondern viel lieber exellente Dienstleister, entwickelt euer Gespür für Stimmung und interpretiert Albernheit von bis zu 20 jährigen Kiddies nicht als ausgelassene Partystimmung. Ist es nämlich nicht.

Übrigens, bei Schlagerkram gönne ich mir dann auch ein Tanzpäuschen!

Schönen Tach noch….

Tach auch,

23. August 2015

so so, es gibt also auch unter den Flüchtlingen und Asylsuchenden ein Anspruchsdenken. Ja sollten die nicht froh sein, erstmal in einem friedlichen Land angekommen zu sein, in dem sie nicht um ihr Leben fürchten müssen? Reicht das nicht erstmal? Und jetzt taucht auch noch ein Artikel über das Anspruchsdenken von Menschen auf, die wir in unserem Land aufnehmen sollen. Das man dabei in einen Zwiespalt gerät, der alles andere, als Eintracht versprüht ist nachvollziehbar.

Klar ist, die Solidarität ist spätestens seit Hartz IV so oder so den Bach runter gelaufen und fortgespült. Sollen die faulen Säcke doch arbeiten gehen und überhaupt, wer arbeiten will, der findet welche! Doch kann ich davon leben, wenn ich heutzutage Arbeit finde? Gibt es das noch, mindestens einmal im Jahr in den Urlaub, wenigstens Malle für unter 400 €? Oder ein Auto, wenigstens einen Kleinwagen, gebraucht, ohne Reperaturstau, müsste doch drin sein, wenn ich arbneite! Ich stell doch keine Ansprüche, das ist doch völlig normal, nur was ist, wenn das nicht mal drin ist, ich von meiner Arbeit gerade mal Arbeitsweg, Dach überm Kopf und halbwegs gesunde Ernährung zustande bringe? Wo sind meine Ansprüche?

Jetzt klären uns ehrenamtliche Helferinnen auf, das auch Flüchtlinge Ansprüche haben. Handy, modisch akzeptable Bekleidung, Gardinen vor den Fenstern und man stelle sich vor, wie die Ansprüche erst mal wachsen, wenn solche Menschen länger hier sind?

Solche Menschen? Stop! Wir haben hier in diesem Land nie von Armut gesprochen. Es hieß immer relative Armut und bitte, die Menschen, die zu uns kommen, die Elend und Leid ertragen mussten, würdelose Behandlung erfahren haben, die sind erstmal auf den Stand unserer relativen Armut zu bringen und die sieht meist so aus, das unter Kappa-Sportschuhen gar nix läuft, Smartphone ein muss ist und Gardinen vor den Fenstern, das ja nichts darauf hindeuten kann, das dort Flüchtlinge leben.

Hat die Armutsrentnerin, die ihrem Ollen ein leben lang den Arsch frei hielt, die Kinder groß zog, danach noch ein paar Jahre Putzen ging, nicht auch einen Anspruch auf Smartphone-, Kappasportschuh- und Gardinenniveau? Sie hat nicht mal Geld, um die Renovierungsvorgaben aus ihrem Mietvertrag zu erfüllen, ohne einen bettlermäßigen Antrag zu stellen. Ist das Würdevoll?

Da kramen wir in unseren Kellern und auf unseren Dachböden liebevoll verpackte alte Sachen vom Opa aus, weil die ziehen wir ja sowieso nicht an und schleppen sie -vorher liebevoll gereinigt – zum Flüchtlingsheim und hoffen auf funkelnde und glänzende Augen und werden von diesen undankbaren Menschen auch noch enttäuscht, weil sie diese Bekleidung nicht wollen. Was ist da los?

Haben sie mal einen Tag in der Mülheimer Innenstadt verbracht? Ja diese Ruhrgebietsstadt, die symbolisch auch für andere Städte stehen könnte. Es ist erschreckend wie sehr man den Einheimischen ansehen kann, in welcher relativen Armut sie leben müssen. Da hat eine geflickte Jeans aber gar nichts mit Designerbekleidung zu tun und so mancher Riss in der Jeans ist tatsächlich aufgescheuert und nicht aus modischen Gründen vorhanden. Das verblichene T-Shirt ist wirklich schon tausendmal in der Waschmaschine gewesen und die Plastiksportschuihe haben neu mal 9,99 € gekostet.

Immer weniger Staat, immer mehr Eigenverantwortung, so hieß es vor ein paar Jahren von einem Kanzler, den ich von vornherein als absoluten Blender deklariert hatte, während andere ihn noch als Sozialdemokraten betitelten. Sozial ist anders, Sozial ist Gemeinschaft und mehr Staat und nicht weniger und Sozial bedeutet, Menschen in der Gemeinschaft, meist vom Staat organisiert, aufzufangen und nicht in relative Armut abrutschen zu lassen. Sozial bedeutet, Menschen, mitzunehmen, statt sie abzuhängen.

Unser Staat hängt Menschen ab, er ist so wenig geworden, das er es nicht organisiert bekommt, das Flüchtlinge nicht in Zelten und Turnhallen unterkommen müssen, in denen sie keine würdevolle Privatsphere haben. Unser Staat hat nicht dafür gesorgt, das es immer mehr Solidarität unter Menschen gibt, er hat dafür gesorgt, das es immer weniger Solidarität gibt. Vor diesem enormen Flüchtlingsstrom hat dieser Staat organisiert, das einheimische abgehängt werden, das ein Keil in diese Gesellschaft getrieben wird. Obendrauf packt der Staat nun Flüchtlinge, die es aufzunehmen gilt. Doch woher soll die Solidarität kommen, die es braucht, um diese Menschen sich hier wohl fühlen zu lassen, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung auch schon unzufrieden ist?

Das dann ein Grummeln in der Bevölkerung zu vernehmen ist und brauner Mist hochkocht, besonders dort, wo man sich schon viel länger von der Gesellschaft abgehängt fühlt, wie in manchen Teilen der östlichen Bundesländer, muss einen dann beim drüber Nachdenken nicht wundern. Man muss sich aber verpflichtet fühlen, gegen dieses Grummeln und Hochkochen von brauner Scheiße etwas so würdevolles zu tun, das es auch den Flüchtlingen bei uns so gut geht, das sich die Armutsrentnerin nicht abgehängt fühlt.

Unser Staat darf daher nicht noch weniger werden, sondern er muss wieder mehr werden, weil es Dinge in unser aller Gesellschaft gibt, die einfach in die Hände einer starken Gemeinschaft gehört, in der nicht nur schnödes wirtschaftliches Denken oberste Priorität haben darf und deswegen kann man einen Staat nicht führen, wie eine Firma, sondern man muss auch auf ganz viele menschliche Dinge Rücksicht nehmen, sonst werden immer mehr Menschen abgehängt, einheimische und Flüchtlinge.

Schönen Tach noch…

Tach auch,

19. August 2015

„Feinkost Albrecht“, da wo es „Aldi“ guten Sachen gibt verbietet den Verkäufern des Straßenblatts Fifty Fifty vor ca. 70 Läden im Düsseldorfer Raum das anbieten der Obdachlosenzeitung. Aldi äusserte, das es vor den Filialen zu teils angressiver Bettelei gekommen sei.

Für viele Obdachlose bedeutet der Verkauf ihrer Zeitung oftmals die einzige Einahmequelle. Aus eigener Erfahrung sehe ich die Anbieter stets ruhig da stehend, ähnlich wie man es höchstens von Zeugen Jehovas kennt, ruhig und freundlich lächelnd neben dem Eingang.

Sie sind damit kaum zu übersehen und halten damit auch der einkaufenden Bevölkerung den Spiegel der Gesellschaft vor Augen. Einerseits mag im reicheren Düsseldorf samt Umland etwas mehr zu holen sein, anderseits vor allem seit man häufiger Luxusautos vor Aldifilialen sieht, ist man eigentlich das Image des Billigladens bei ALdi längst los. Gut vermarktet gibt es schließlich auch entsprechende Produktangebote, die exquisiteren Genuß versprechen. Ob dies lediglich billigste Lebensmittel gut verpackt sind, sei dahingestellt und mögen diverse Tester beurteilen.

Man kann in Frage stellen, ob es denn auch die Fifty Fifty Verkäufer sind, denen man agressives Betteln vorwerfen kann. Sollten sie doch angehalten sein, trotz Anbietens nicht für Aufsehen zu sorgen. Vielmehr kann man verstärkt davon ausgehen, das es entsprechender Klientel und Besucher der betroffenen Filialen eher ein Dorn im Auge ist, die Kehrseite ihres Reichtums vor Augen geführt zu bekommen und da geht eben das Anbieten einer Obdachlosenzeitung gar nicht und stört den Einkauf der vermeitlichen Premiumartikel zu günstigen Preisen dann nur.

Selbst das freundliche Lächeln, samt dem freundlichen Hallo vorm Betreten eines Aldiladens ist dann eher peinlich, besonders wenn man nach dem Einkauf exquisite Lebensmittel zu seinem Luxusauto kart, den Einkaufswagen zurück bringt und der Euro dafür schon zuviel ist, um durch eine Obdachlosenzeitung die Kehrseiten der Gesellschaft mitzubekommen. Ja man fühlt sich geradezu genötigt und diese Nötigung geht weder vor, noch nach dem Einkauf gar nicht.

Pfui an diese Gesellschaft sage ich da nur, die die zu meist freundlichen Verkäufer von Fifty Fifty dort vertreiben wollen. Es ist das Gefühl, gesellschaftliche Probleme möglichst vollständig ausblenden zu wollen. Ja man kann schon fast von einer gewissen Weltfremdheit ausgehen und womöglich macht der Staat in den Augen der Einkaufenden ja eh viel zu viel für solche Leute.

Ich bin selber arm und habe den einzelnen Euro für den Einkaufswagen immer lose in der Hosentasche. Es ist immer der selbe Euro, darum habe ich ihn auch nicht übrig, aber wenigstens bekommen die Verkäufer am Eingang ein freundliches Lächeln zurück und finde, sie sollten dort nicht vertrieben werden.

Schönen Tach noch…

Tach auch,

24. März 2015

who the f*** ist Viviane Reding, werden einige fragen, andere werden womöglich sagen, ach die, die nach ihrer EU-Kommissonsmitgliedschaft weich in der Wirtschaft gelandet ist. Jedenfalls ist diese Frau ein Paradebeispiel, wie sehr über Volkes wohl und Wehe im Sinne der Wirtschaftsmächtigen entschieden wird. Und wie immer ist die Bertelsmann Stiftung irgendwie mit dabei, jedenfalls kennt der Einfluss der Familie Mohn mal wieder keine Grenzen!

Viviane Reding war Vize-EU-Kommissionspräsidentin und Justizkommissarin. Nach eben dieser Tätigkeit ist sie megaweich und löffelzart ohne wirklich große Karenzzeit in der Wirtschaft gelandet und nun soll sie Berichterstatterin des Europaparlaments in Sachen TiSA werden.

Doch wtf (what the f***) ist TiSA. CETA, TTIP und TiSA, da weiß Otto Normalverbraucher gar nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. TiSA steht schlicht für Trade in Services Agreement, was soviel heißt, wie Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen und betrifft 50 Länder die gut zweidrittel des weltweiten Exports tätigen. Hier geht es also um Dienstleistungen da gehören Bereiche, wie öffentliche Dienstleistungen zur Gesundheits-, Wasser- und Energieversorgung dazu und die USA spielen dabei ganz vorne mit. Für TiSA gehört zu freiem Wettbewerb auch freier Datenfluss; den enthüllten Vorschlägen nach soll generell kein Land eine Firma daran hindern können, Informationen aller Art außer Landes zu schaffen. Alles läuft genauso geheim ab, wie bei TTIP oder CETA und geht uns alle an.

Nun soll also diese Frau Reding Bericht erstatten über eben diese Verhandlungen, während sie Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann Stiftung (Medien)ist und in Zukunft dem Verwaltungsrat bei Nyrstar (Bergbau) und der Agfa-Gevaert AG (Fototechnologie) beiwohnen. Außerdem erhielt sie Angebote, für die (noch in Planung befindliche) UEFA Foundation for Children und für verschiedenen Referenten-Agenturen zu arbeiten. Na wenn das keine Verbandelung mit der Wirtschaft ist, weiß ich auch nicht.

Jedenfalls hat es in diesem Zusammenhang Kritik wegen möglicher Interessenskonflikte und des politischen Drehtüreffektes gegeben. Viviane Reding selbst betrachtet ihre Nebenbeschäftigungen als unproblematisch. Ebenso wurden diese seitens der Europäischen Kommission genehmigt. Warum auch nicht, denn die jetzigen Kommissionsmitglieder wollen doch auch eines Tages eine Butterweise Ladung in der Wirtschaft hinlegen, wieso sollte also die aktuelle EU-Kommission etwas dagegen haben?

Nebst Frau Reding ist der Ex-EU-Kommissionspräsident Barroso ohne Karenzzeit zum Weltwirtschaftsforum nach Davos gewechselt, genau dahin, wohin es auch Phillipp Fipsi Rösler verschlagen hat, nachdem er die FDP aus dem Spiel nahm. Dort ist er sogar Geschäftsführer bei dem großen Lobbyisten-Forum für TTIP & Co. Der slowenische Ex-EU-Umwelt-Kommissar Pogacnik ist ohne Karenzzeit zum Schweizer Agrar-Chemie-Konzern Syngenza gewechselt, zu einem der größten Profiteure von TTIP & Co. DA soll es noch jemanden wundern, warum alles im Geheimen abläuft.

Frau Reding jedenfalls ist aus meiner Sicht zur Zeit die größte aus der Riege der Ex-Komissionsmitglieder, die ja unser aller Europaregierung darstellt. Dagegen ist ein Herr Pofalla eine richtig kleine Leuchte bei der Bahn und sowas von unwichtig. Übrigens, was TiSA angeht, munkelt man dieses:

im Finanzsektor sowie in allen anderen Bereichen sollen über das bereits in den letzten 20 Jahren erreichte Ausmaß dereguliert und internationaler Konkurrenz ausgesetzt werden.?[8] Demnach würde durch TiSA die Rückübernahme von privatisierten Energie- und Wasserunternehmen (Rekommunalisierung) ausgeschlossen.[8]

Unternehmensvertreter verschiedener Dienstleistungsbereiche (Coalition of Services Industries) nannten Regelungen und Subventionen von Staatsbetrieben als Beispiele für Markteintrittsbarrieren. Nach den Verhandlungsplänen vom September 2014 z.B. wird der Gesundheitsbereich als ein lukrativer Dienstleistungssektor eingeordnet. Es wird jedoch von den Vertragsparteien bemängelt, dass es regulatorische und strukturelle Zugangsbarrieren, etwa durch Gesundheitsleistungen vom Staat oder Wohlfahrtsorganisationen gebe.

Die wissen nur zu genau wie sie auch noch an das letzte bisschen Volksvermögen kommen, das sie uns aus der Tasche ziehen werden, denn es schlafen viel zu viele und den meisten ists egal…

Schönen Tach noch

Tach auch,

11. März 2015

die Bertelsmanntochter Arvato sammelt über den Anbieter der neuen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) Gematik wohl fleißig Krankheits- und Sozialdaten. Bis jetzt betrifft dies wohl nur eine Testregion.

Zur Zeit sind Angaben auf der neuen eGK freiwillig und hat man sich gegen weitere Daten, als die auf der alten Krankenkassenkarte ausgesprochen, sollte auch nicht mehr darauf vermerkt sein, als Name, Geburtsdatum und aktuelle Anschrift sowie Nummern der Krankenkasse usw.

Leider geht auch beim Thema Gesundheit, wie bei vielen anderen sozialen Dingen der menschliche Aspekt, das Humane aus Kostengründen immer mehr ins hintertreffen. Dabei wäre gerade für eine angestrebte Gesundung Kranker der humanitäre Aspekt auf keinen Fall zu vernachlässigen. Würde auch beim Thema Gesundheit der nächste große Schritt in Richtung einer inhumaneren Gesellschaft ablaufen?

Schließlich wird es in Professorenkreisen schon propagiert, das freie Arztpraxen abgeschafft und durch sogenannte Versorgungszentren ersetzt werden sollten. Dabei darf eine Anreise nicht länger, als 90 Minuten dauern, wie ein Manager der Rhön-Kliniken aufzeigt. Hat nicht auch Bertelsmann oder zumindest einer der Mohns nicht seine Hände bei den Rhön-Kliniken im Spiel?

Sollte Avato sich nicht nur in einer Testregion seiner Datensammelwut bedienen, könnten alle gesetzlich Versicherten zum gläsernen Patienten mutieren. Um dann beim Thema Gesundheit richtig sparen zu können, würde es demnächst heißen,

-Die Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Leistungen (Behandlung, Versicherung, Bankkredit, usw.) ist die „freiwillige“ und lückenlose Preisgabe der Behandlungsdaten

oder

-Da Sie uns Ihre Daten auf der eGK nicht zur Verfügung stellen, können wir leider nicht…

Hinzu kommt zur Zeit eine absolute Verunsicherung darüber, ob die alte Krankenkassenkarten überhaupt noch funktioniert. Teils gibt es noch Arztpraxen, in denen ein altes Lesegerät noch in arbeit ist. Teils gibt es Arztpraxen, die nur noch Patienten behandeln, die die neue eGK haben.

Die Krankenkassen dürften mittlerweile ihre Kunden gezielt damit unter Druck gesetzt haben, in dem sie die alten Krankenkassenkarten zum Jahreswechsel für ungültig erklärten, was teilweise so nicht stimmt, da eben bei Vorhandensein alter Lesegeräte trotzdem die Grunddaten der Patienten eingepflegt werden können.

Würden Gesundheitsdaten auf der eGK zur Pflicht, würde dies aufs schärfste die ärztliche Schweigepflicht untergraben, erst recht, wenn ein Thinktank, wie Avarto für zukünftige Geschäftsmodelle im Gesundheitsbereich großflächig Gesundheitsdaten sammeln dürfte.

Schon heute ist es an der Tagesordnung, das von Datendiebstahl oder -missbrauch berichtet wird. Wer wollte unter dem Aspekt garantieren, das unsere Daten bei Avato sicher sind? Für die Idee einer inhumanen Welt im sozialen Bereich tritt Bertelsmann durch seine Philosophie sowieso ein. Denn es ist hinlänglich bekannt, das es das Ansinnen des alten verstorbenen Mohn, als Chef und Inhaber von Bertelsmann war, einen Staat wie eine Firma zu führen. Nur die ist immer auf Provit ausgelegt und das gehört in den sozialen Bereich, erst recht nicht in die Gesundheit hinein und so dürfte sich kein Patient wirklich damit anfreunden dürfen, das die Gesundheitsversorgung unter Shareholder-Value-Aspekten daher kommt. Schließlich bezahlt jeder seine Krankenkassenbeiträge und dafür kann er eine humane Gesundheitsversorgung verlangen, auch wenn es mittlerweile eine Zweiklassenmedizin gibt!

Schönen Tach noch…

Tach auch,

26. August 2014

Der Paritätische Wohlfahrtsverband pocht auf eine deutliche Aufstockung der Hartz-IV-Sätze um fast 15 Prozent. „Wir halten eine Erhöhung von jetzt 391 auf 447 Euro für absolut angezeigt und angemessen. Das wäre auch das beste Konjunkturprogramm für die Regionen, weil die Empfänger alles ausgeben“, sagte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der „Passauer Neuen Presse“.

Aus Böckler Impuls (Hans-Böckler-Stiftung)zu einer aktuellen Studie:

Der Hartz-IV-Regelsatz soll das soziokulturelle Existenzminimum sichern. Ob er das auch tut, ist zweifelhaft. Jedenfalls hat das angewandte Berechnungsverfahren eklatante Schwächen.

Weiter heißt es, das bis 1990 sich die Höhe des Sozialhilfesatzes an den Preisen eines Warenkorbes orientierte. Er enthielt, was eine Expertengruppe als notwendig für ein Leben in Würde erachtete, etwa bestimmte Mengen an Lebensmitteln oder Körperpflegeprodukten. Weiter als -> pdf-Datei

Erstaunlicherweise sind sich Hans-Böckler-Stiftung und das Instituts der Deutschen Wirtschaft ziemlich einig, was die Höhe des Regelsatzes angeht, jedoch gefällt der Vorschlag Ulrich Schneiders gar nicht:

Angesichts einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW), die eine wachsende Armutsgefährdung in deutschen Großstädten konstatiert, fordert Schneider einen Fonds für arme Regionen statt der bisherigen Förderung für Ostdeutschland durch den Solidarpakt II.

Denn – Kommentar bei Facebook – treffend:

dieses hartz4 geschwätz ist völlig am thema vorbei. es geht um millionen menschen mit berufsabschlüssen die über die sonderrechstgesetze ihr recht auf freie berufswahl, artikel 12, absatz 1 gg verloren haben. das ist das verbrechen der agenda 2010 – die auflösung des sozialstaates, gegen das jeder bürger nach artikel 20 ein widerstandsrecht hat – nötigenfall kann er sich auch ermächtigen, den tyrannen zu stürzen. es wird mal zeit, das in den mittelpunkt der betrachtung zu rücken – und nicht dieses moralische gejammere als popolustische mode bei noch vollem kühlschrank.

Damit ist schon die Scheinheiligkeit der Wohlfahrtsverbände aufgedeckt und wer sich z. B. vom Newsletter der Diakonie regelmäßig besäuseln lässt, erfährt vermutlich Ähnliches. Mein Kommentar dazu:

Ich habe ebenfalls immer dann große Bauchschmerzen, wenn gerade der Paritätische, manchmal auch die Diakonischen Werke oder die Arbeiterwohlfahrt sich in der Weise als Lobby hervortun wollen, wenn sie doch selber daran in Form gemeinnütziger Tochtergesellschaften als so geannte Maßnahme- oder Bildungsträger an der Armut verdienen, die durch die Agenda 2010 befeuert wurde. Diese Sozialgesetzgebung gehört einfach abgeschafft für eine Verfassungskonforme Sozialgesetzgebung!

Es ist nicht davon auszugehen, das die Wohlfahrtsverbände eine Verfassungskonforme Sozialgesetzgebung wollen!

Schönen Tach noch…

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