Archiv für das Tag 'video'

Tach auch,

gerade tauchte ein Video auf, in dem FDP-Generalsekretär Lindner und FDP-Gesundheitsminister Rösler über die Nachfolge Westerwelles diskutieren:


Wer nun wer ist, konnte nicht mit Sicherheit herausgefunden werden!

Schönen Tach noch…

admin

Film: Die Ware Wahrheit

Tach auch,

seit einiger Zeit formiert sich der mediale Widerstand im Internet. Überparteilich, unabhängig und mit allen Möglichkeiten des Web 2.0 bestens vertraut, berichtet eine wachsende Szene von Netzaktivisten schonungslos darüber, was in Zeitungen und Fernsehen gerne verschwiegen wird. In der Dokumentation kommen Politblogger, Webseitenbetreiber, Video-Macher und Journalisten genauso wie Medien- und Kommunikationswissenschaftler zu Wort. Viele der hier vorgestellten unabhängigen Medienmacher sehen sich als Teil der sogenannten Wahrheitsbewegung Was sie eint, ist der Zweifel an der offiziellen Version der Geschehnisse vom 11. September 2001. Daneben berichten Sie auf ihren Webseiten über viele weitere brisante Themen und beteiligen sich auf ihre Art und Weise aktiv am politischen Meinungsbildungsprozess. Doch wie vertrauenswürdig sind die unabhängigen Netzmedien? Und wie ist es um die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien bestellt? Bei den unterschiedlichen „Wahrheiten“ gilt es natürlich immer kritisch zu bleiben und bestenfalls nach dem Motto einer der Interviewpartner zu verfahren, sprich: „Nichts glauben, selbst prüfen!“

RewashTV präsentiert nun die Dokumentation: „Ware Wahrheit“. Die nicht-kommerzielle Dokumentation entstand mit wenigen finanziellen Mitteln als Freizeitprojekt und hat insgesamt über ein Jahr Arbeit in Anspruch genommen. Sie gibt einen tiefen Einblick in die Arbeit der alternativen Medienmacher im deutschsprachigen Raum und erläutert auch die jeweilige Motivation der Internetguerrilas.

Quelle: rewashtv

Schönen Tach noch…

Tach auch,

Dr. Jürgen Borchert, Richter am hessischen Landessozialgericht äussert sich zur Hartz IV-Reform und zum Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag.

Borchert wurde auch im Arbeits- und Sozialausschuss als Sachverständiger angehört, der Ende November 2010 zum Gesetzentwurf tagte. Schon damals kamen die Sachverständigen zu dem Schluß, dass die Berechnung der Regelsätze nicht verfassungskonform ist. Trotzdem legte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen das Gesetz so dem Bundesrat vor.

Schönen Tach noch…

Tach auch,

NRW-SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft hatte ziemlich mit ihrem Vorschlag zu Gemeineinwohl-orientierter Arbeit in den Fettnapf getreten. Nun korrigiert sie sich in einem Video auf Youtube und der Fairness wegen auch hier:

Nun stellt sich die Frage, wie deutlich sich die Jobs vom EinEuroJob abheben sollen! Ist es abhängig davon, wie reich eine Kommune ist oder zahlt der Staat dafür Zuschüsse? Muss weiter aufgestockt werden oder bekommt man für solche Jobs ein Gehalt, dass man nicht mehr zu einer ARGE oder ienm Jobcenter rennen muss?

Eines ist doch das wichtigste überhaupt: Muss weiter aufgestockt werden, wodurch man weiterhin jedes halbe Jahr zur ARGE rennen muss? Richtig ist, für von Hartz IV Betroffene kommt das Geld vom Staat. Da ist es egal, ob sich die Leistungen aus Kosten der Unterkunft (KdU) und Regelsatz zusammensetzen. Für Betroffene zählt die Frage, ob sie weiterhin in den Fängen einer ARGE bleiben und ob sie ihre Leistungen, die sie dann für ihre Arbeit bekommen, dann sogar direkt von der Einrichtung erhalten, für die sie Leistungen erbringen! Schließlich verzweifeln und resignieren viele an dem System Hartz IV mit seiner schikanösen und gängelnden Umsetzung. Die Gelder, die es für Hannelore Krafts Idee benötigt, müsste aus einem Fond des Bundes an die Einrichtungen fließen, die solche Arbeit für Betroffene anbieten, die keine Chance am ersten Arbeitsmarkt haben.

Eine dauerhafte Arbeit, die keine regulären Jobs vernichtet und für den maroden Hartz IV-Haushalt wirklich etwas mehr einbringen soll, als die Hartz IV-Leistungen samt EinEuroJob, wäre allerdings eine gute Idee. Doch wie soll solch ein Job aussehen? Alg II-Bezieher, die es betreffen könnte, haben Handycaps! Meist sind es gesundheitliche Einschränkungen, die diese Arbeitnehmer einst dazu gezwungen haben, eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich abzuschließen. Chronische körperliche Nickligkeiten zwingen solche Betroffenen dazu, körperliche Arbeiten abzulehnen. Dabei geht es schlicht nicht um chronische Unlust, sondern die körperlichen Einschränkungen, die sie nicht davon abhalten würden, Bürojobs anzunehmen, wenn sie denn genommen würden. Von diesen Betroffenen, die sehr gerne Arbeiten würden, gibt es unsäglich viele, die im Hartz IV-Bezug stecken und sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt und ausgestoßen fühlen.

Es geht also nicht nur um Straßen fegen und Parks haken, es geht auch um Jobs in den Postabteilungen der kommunalen Verwaltungen oder im öffentlichen Schwimmbad an der Kasse sitzen! Nur wie will Frau Kraft gewährleisten, dass reguläre Jobs nicht vernichtet werden, wo die Kommunen schon jetzt, z. B. bei Hartz IV wegen ihrer Sparzwänge zu schikanösen und gängelnden Maßnahmen greifen, nur um des Sparen müssens?

Und vor allem, wie sehr soll sich die Entlohnung für solche Jobs von den Hartz IV-Leistungen abheben und können von Hartz IV-Betroffene zu solchen Jobs gezwungen werden?

Wenn Hannelore Krafts Idee gut sein soll, dann basieren diese Jobs auf einer Freiwilligkeit, die den Kommunen auch gewährleistet, dass sie solchen Betroffenen Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, die wirklich wollen. Kraft müsste gewährleisten, dass jemand mit solch einem Job nicht mehr zur ARGE oder dem JobCenter laufen muss. Frau Kraft müsste dafür sorgen, dass das Geld vom Bund kommt und die Kommunen nicht zusätzlich belastet werden. Dann wäre es eine gute Idee!

Schönen Tach noch…